Jahresprogramm

Abschlusskonzert des Internationalen Orgelsommers | Abendliche Vesper - Breslau Anno 1650

Uhr     Ort: Stadtkirche St. Wenzel zu Naumburg

Capella Cantorum Berlin

Capella Cantorum Berlin
Klaus Eichhorn

9. Konzert im Rahmen des Internationalen Orgelsommers

Abendliche Vesper - Breslau Anno 1650

Ein Konzert des Förderkreises Hildebrandt-Orgel Naumburg e.V. im Rahmen des Internationalen Orgelsommers.

27. August | Freitag | 17:30 Uhr und 19:30 Uhr (Wiederholung des Konzertes)

 

Solisten
Sänger der Capella Cantorum Berlin
Ensemble "construmenti"
Klaus Eichhorn (Berlin) - Orgel und Leitung

 

Werke des polnischen Komponisten Marcin Mielczewski (1600-1651)

 

17:30 Uhr Konzertbeginn in der Stadtkirche St. Wenzel zu Naumburg
Konzerteinführung in diesem Jahr zu Beginn des Konzertes

VVK 28 € / Abendkasse 30 €
Karten im Vorverkauf bei der Touristinformation Naumburg (Markt 6, Tel. 03445 273 125), beim Förderkreis,
beim Naumburger Tageblatt, Salzstr. 9 oder an der Abendkasse

 

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Klaus Eichhorn, geboren 1949, studierte Kirchenmusik und Cembalo an der Musikhochschule Berlin.
Er nahm an der Gründung der Musikalischen Compagney teil, deren Pioniertaten er wesentlich
mittrug, die hinwiederum seinen Werdegang prägend beeinflussten. 1972 bis 1981 war er
Lehrbeauftragter beim Staats- und Domchor Berlin und rief dann 1981 die Capella Cantorum, ein
Vocalensemble mit Knaben- und Männerstimmen, ins Leben. Als Leiter dieser Gruppe wie auch als
Gast bei vielen weiteren Ensembles wie Concerto Palatino (Bologna), Musica Fiata (Köln) und Flori
Musicali (Bremen), wirkte er bei zahlreichen Konzerten und Aufnahmen mit.

Als vielgeschätzter Generalbass/Continuo-Spieler wie auch als Orgel-Solist wird er häufig gefragt. Darüber hinaus
unterrichtet er als Professor für Orgel und Continuo an der Hochschule für Musik Bremen, an der
Evangelischen Hochschule für Kirchenmusik Halle/Saale (bis 2010) sowie auf Kursen und Seminaren.
Sein Schwerpunkt liegt in der Musik des 16. bis 18. Jahrhunderts unter den als Grundvoraussetzung
verstandenen Prämissen der Historischen Aufführungspraxis.

So wurde von ihm auch die Capella Cantorum 1981 gegründet in der Absicht, einen für die geistliche
Musik des 16. bis 18. Jahrhunderts geeigneten Vocalapparat zu etablieren, orientiert an der
Selbstverständlichkeit von Knabeneinsatz und kleiner Capell/Ripieno-Besetzung (im Schnitt 10-15
Sänger). Unter fachkundiger Stimmbildung beschäftigen sich die Jungen wie auch die
Männerstimmen, die zum größten Teil aus musiknahen Berufen kommend regelmäßig mitarbeiten,
mit a-capella- und konzertierender Musik. Solisten werden häufig hinzugeladen.

Als assoziatives Instrumental-Pendant versteht sich das Ensemble „construmenti“, das auf Barock-
Instrumenten unter der Konzertmeisterin Irina Kisselova seit vielen Jahren die Projekte der Capella
Cantorum begleitet.
Von beiden Gruppen zusammen erschien 2005 bei „ambitus“ auf einer Doppel-CD die spektakuläre
Ersteinspielung der vollständigen Fassung des Oratoriums „Das Jüngste Gericht“ von Dietrich
Buxtehude und 2012 bei „deutsche harmoniamundi“ von Michael Praetorius „In dulci jubilo“.

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